Frisch gelesen: “Twitter (nicht nur) für Einsteiger”

Die Zeit zwischen den Jahren eignet sich bekanntlich gut zur Lektüre. Neben Lebkuchen, Weihnachtsgeschenken und Sylvester-Böllern habe ich mir also ein paar Bücher gegriffen. Darunter ein kleines für Zwischendurch – mal eben ein, zwei Kapitel überfliegen und gut. Mit “Twitter für Einsteiger” von Michael Rajiv Shah habe ich mich dann aber doch länger beschäftigt als gedacht.

177 Seiten im Westentaschenformat. Da will sich jemand kurz fassen. Gut so. Schon die Einführung beschränkt sich auf das Wesentliche. Die Geschichte des Mediums, seine Stärken und Schwächen sowie zentrale Begriffe werden sinnvoll zusammengefasst. Anschließend geht es an die Einrichtung des eigenen Twitter-Profils. Einsteiger erhalten alle relevanten Informationen (Profil-Einstellungen, Designfragen und ein wenig rechtlichen Input), Fortgeschrittene können dieses Kapitel getrost überspringen, auch wenn sie dann den einen oder anderen interessanten Link verpassen.

Bemerkenswert finde ich, wie Michael Rajiv Shah die Bedeutung der eigenen inhaltlichen Positionierung hervorhebt. Mit seinem eigenen Account agierte er einige Monate ziellos, bis er sich auf ein neues Aktionsfeld besann, dazu twitterte und erst dann profitierte. Folgende Botschaft ist ihm wichtig: Um einen echten Nutzen zu generieren, gilt es also vorab die Frage nach dem “wofür?” zu klären.

Zum Glück ist der Autor bei der Sinnsuche behilflich. Er bespricht Twitter als Recherche- und Monitoringwerkzeug, weist auf seine Bedeutung als Traffic-Lieferanten, aber auch auf triviale Einsatzmöglichkeiten hin. Im folgenden Kapitel stellt Michael Rajiv Shah viele nützliche Tools wie z. B. Analyse-Instrumente, Design- oder Management-Apps vor, von denen einige früher ausprobiert gehören. Zum Ende hin gibt es noch praxiserprobte Tipps zum Aufbau der eigenen Reichweite und Erfolgsmessung.

Prägnant, verständlich, günstig: “Twitter für Einsteiger” ist eine kleine, positive Überraschung. Obwohl ich schon eine Weile auf Twitter unterwegs bin, konnte ich der Lektüre einiges abgewinnen. Insgesamt kann ich @KristineHonig nur zustimmen: “Das Buch “#Twitter für Einsteiger” ist definitiv nicht nur für Einsteiger.” Kann man so stehen lassen.

Über Daniel Grebe

Hi, ich bin Daniel, 36 Jahre (Stand: Dez. 2013) und Online-Redakteur. Obwohl ich privat und beruflich viel zu viel Zeit vor den Monitoren verbringe, wundere ich mich stets, warum dieselbe immer so schnell verfliegt. An meinen Profilen auf Google +, Facebook oder Twitter wird's ja wohl kaum liegen...

04. Januar 2013 von Daniel Grebe
Kategorien: Allgemein | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. Lieber Herr Grebe,

    “Twitter (nicht nur) für Einsteiger” wird nicht nur wegen der Headline eine schöne Bestätigung meiner Arbeit sein. Das Büchlein zu Schreiben hat echt Spass gemacht und genau das Fazit beabsichtigt, welches Sie trafen:

    “Prägnant, verständlich, günstig: “Twitter für Einsteiger” ist eine kleine, positive Überraschung. Obwohl ich schon eine Weile auf Twitter unterwegs bin, konnte ich der Lektüre einiges abgewinnen.”

    Danke sehr.
    Bis auf Weitere Begegnungen im Netz

    Der MiSha

  2. Hallo MiSha, Ehre wem Ehre gebührt. Freue mich auf jeden weiteren Austausch. Daniel.

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